Marshalls MG102CFX ist ganz so wie der MG101CFX ausgestattet, bietet aber mit zwei 12“ Speakern mehr Membranfläche und damit sattere Bässe und noch mehr Schalldruck. Er ist damit die erste Wahl für den Bühnenbetrieb - gerade dann, wenn einmal mehr Lautstärkereserven gefordert sind. Echte Profis werden früher oder später den mitgelieferten Doppelfußschalter PEDL90010 durch den programmierbaren (PEDL90008) ersetzen, welcher neben einem auto-chromatisches Stimmgerät vier frei programmierbare Taster für alle beliebigen Schaltfunktionen oder, falls gewünscht, auch Direktzugriff auf komplette Presets zulässt.
das bietet dir der Marshall MG-102CFX:
- 100 Watt RMS Dauerleistung
- 4 Kanäle (Clean, Crunch & OD1, OD2)
Effekte: Studio- & Spring-Reverb, Chorus, Phaser, Flanger, Vibe, Octaver und vier verschiedene Delays
- voll programmierbar (bis auf Mastervolumen)
- Direct Sound Access für intuitive Bedienung
- klassisches Mastervolumen
- Channel Memory Funktion im Preset Modus
- Manual Modus für aktuelle Settings bei der Kanalwahl
- 3 Effekte gleichzeitig möglich
- Tap-Funktion mit Anzeige für die Delayzeit
- Delayprogramme separat regelbar (Hi-Fi, Tape-Echo, Reverse & Multi Tap)
- intelligente Delay-Anpassung bei Kanalumschaltung
- 2 schalt- und programmierbare Dampings (FDD)
- programmierbarer externer Effektweg
- inklusive PEDL90010 Doppelfußschalter (clean:crunch / overdrive)
- Programmierbarer Fußschalter MR-PEDL90008 (mit Stimmgerät-Funktion) optional erhältlich
- FDD Schaltung für satte Bassresonanz in der Endstufe
- MP3 / Line Input
- emulierter Kopfhörerausgang mit Speakerstummschaltung
- 2x 12" Speaker
- geschlossenes Gehäuse für satte Basswiedergabe
- "Carbo/Kevlar"-Finish
- Gewicht nur 22,4kg
- Maße: 674 x 494 x 278mm
Wer oder was ist Marshall eigentlich?
Der Gründer Jim Marshall wurde am 29. Juli 1923 in Kensington geboren. Anfang der 60er Jahre eröffnet er dann seinen ersten Laden für Musikinstrumente und zudem baute er seine ersten PA Boxen in der heimischen Garage. Zusammen mit seinen Angestellten baute Jim Marshall in den folgenden Jahren die ersten eigenen Verstärker auf Basis des Fender Bassman, nachdem er sich mit der Firma Vox überworfen hatte. So kam es das 1966 das erste 100 Watt Modell - der "1959" entstand. Gleichzeitig entwickelte man in Zusammenarbeit mit Pete Townshend, dem Gitarristen der Band "The Who" das berühmte Marshall-Stack. Es wurde aus der Tatsache geboren, dass Pete's ursprünglichen 8x12" Boxen einfach zu unhandlich waren. So wurden daraus zwei handliche Gitarren-Boxen mit vier Lautsprechern je 12" (ca. 30 cm) Durchmesser. Kombiniert mit einem Topteil entstand dann der legendäre Marshall-Turm, das Full-Stack war geboren. Nimmt man nur eine 4x12"-Box mit Topteil bezeichnet man dies dagegen als "Halfstack". Eineinhalb Jahrzehnte später erblickte dann die erfolgreiche JCM-800 Serie das Licht der Welt, deren wohl beliebtestes Modell das "2203" Head ist. Die Liste der Gitarristen die seither die Firmengeschichte von Marshall begleiten ist lang, wie zum Beispiel Jimi Hendrix, Eric Clapton, Angus Young, Jeff Beck, Gary Moore, Pete Townshend, Slash, Joe Satriani, Yngwie Malmsteen, Adrian Smith, John Frusciante und, und, und. 2002 stand das 40-jährige Jubiläum an und der große Firmenerfolg wurde zu Recht ausgiebig gefeiert. |